Startschuss für Murmelspaß am 16.12.2018:
Bespielbare Murmelkunstwerke für zwei Monate in Spielmuseum und Filzwelt.

Heiß geliebt und sehnsüchtig erwartet, sind die Murmelwochen aus dem winterlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.

Über zwanzig Murmelburgen, Flipper, Wettrenn- und Kurbelbahnen halten auch in diesem Jahr für neun Wochen Einzug in beide Standorte des Spielmuseums; und im Dachgeschoss der Filzwelt können Tausende von Murmeln gleichzeitig über eine gut 30 Meter lange Riesenstrecke rollen.

Alle Bahnen stammen aus der Werkstatt des Hannoveraner Ingenieurs Ortwin Grüttner. Unter seinen Händen entstehen Jahr für Jahr mit schier unerschöpflicher Fantasie und großem technischen Können einzigartige Murmelkunstwerke. Ganz neu sind beispielsweise „Die Geheimnisse der Inka“: eine eindrucksvolle Tempelanlage, in der die Murmeln durch verborgene Gänge laufen und allerlei Überraschungen erleben. Ebenfalls in diesem Jahr entstanden ist der Minigolf-Flipper, der mit seinem bunten Parcours zum Punktesammeln einlädt.

Neben solchen Neuheiten können sich die Murmelfans aber auch auf beliebte Klassiker wie das Murmelmechanikum freuen:  Hier werden die kleinen Kugeln von einem Startpunkt aus über versteckte Weichen auf verschiedene abenteuerliche Wege geschickt, wandern durch Tunnel, über Schwenkarme und Zahnräder, über Wippen und Rampen. Nicht fehlen dürfen eindrucksvolle Burgen mit Türmen, Toren, Tunneln, Gewölben, Verliesen, schwankenden Brücken und manchem mehr. Mit ihren verschlungenen Pfaden sind die Burgen zugleich ein Labyrinth, das die Murmelspieler rätseln und immer aufs Neue probieren lässt: Welcher Weg führt wohin? Wie befreie ich die Murmel aus dem Gefängnis? Und von welchem Startpunkt aus landet sie auf dem Thron?

Mit „Stadt-Land-Burg“ kommt dabei eine besonders große Bahn zum Einsatz. Für Freunde von spannenden Geschicklichkeitsspielen stehen verschiedene Flipper bereit, bei denen es gilt, die Murmeln durch abwechslungsreiche Landschaften in Ziele – vom Iglu bis zum Bootsnetz – zu steuern. Wer es geruhsamer mag, kommt bei den fantasievollen Kuller- oder den trickreichen Kurbelbahnen auf seine Kosten. Mit dem richtigen Dreh kann man so beispielsweise eine bewegliche Holzfigur Murmeln über Hände und Füße balancieren lassen. Bei wieder anderen Bahnen können die kleinen Glaskugeln um die Wette laufen – z.B. als „Hase und Igel“ oder im „Schaukelstuhl“, wo die Murmeln sich immer wieder gegenseitig anschubsen, überholen und das Rennen bis Schluss spannend machen.

Stockwerkfüllend ist die Riesenmurmelbahn im Dachgeschoss der Filzwelt: Hier suchen sich die Kugeln Wege über 27 verschiedene, jeweils einen Meter lange Elemente: z.B. durch ein Städtchen und eine Baustelle, einen Autostau und ein Fußballstadion, durch einen Pilzwald, über eine Klangtreppe und eine Sprungschanze. Für das nötige Gefälle sorgt eine eigens aufgebaute Start-Tribüne. Wenn hier die Murmeln gleich becherweise ins Rennen geschickt werden, beginnt das große Rauschen.

Der Zugang zu den Murmelbahnen ist jeweils im Eintritt zum Spielmuseum bzw.zur Filzwelt enthalten; es gibt zudem ein zeitlich flexibles Kombiticket. In beiden Museen gilt die familienfreundliche Regelung, dass Eltern maximal für ein Kind zahlen; und beide Einrichtungen bieten eine günstige Jahreskarte an.
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr (einzige Ausnahme: Heiligabend nur bis 13 Uhr).

Für Gruppen sind Sonderöffnungszeiten möglich, um Anmeldung wird gebeten.