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Experimentierwerkstatt „Zukunfts-Spiele“ 2009

Für das in Kooperation mit der Uni Bremen durchgeführte Projekt Experimentierwerkstatt „Zukunfts-Spiele“ Vom historischen Spielzeug zu den Spielen der Zukunft erhielt das Spielmuseum Soltau 2009 den Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung.

Die 3500 Euro Preisgeld ermöglichten den Museumspädagoginnen des Spielmuseums die Durchführung dieses technisch aufwendigen Projekts, bei dem  Soltauer Schüler neue interaktive Spiele entwickelten und diese mit Hilfe von Robotik-Materialien umsetzten.

Als Partner für dieses Vorhaben konnten die Arbeitsgemeinschaft „Digitale Medien in der Bildung“ (dimeb) des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen, der Erfinderclub Soltau und das Seniorenheim Stiftung Haus Zuflucht gewonnen werden.

Angeleitet von Museumspädagoginnen des Spielzeugmuseums und Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen und begleitet von Senioren aus Haus Zuflucht arbeiteten die Schüler an zwei Nachmittagen und einem Wochenend-Workshop intensiv an dem Projekt. Die Teilnehmer lernten verschiedene historische Gesellschaftsspiele, grundlegende Spielprinzipien und Möglichkeiten der Spielgestaltung kennen. Sie tauschten sich mit Senioren über Spielvorlieben damals und heute aus und entwarfen in Kleingruppen eigene Brettspiele, die sie danach mit den Senioren ausprobierten. In einem nächsten Schritt wurden Sensoren, LEDs, Summer und Motoren in die neu entwickelten Spiele integriert und die Programmierung der Komponenten am Computer vorgenommen.  Bei einer abschließenden Präsentation stellten die jungen Spieleerfinder die fertigen Kreationen  der Öffentlichkeit vor.