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schule@museum 2009-2011

Anfang Januar 2010 gab es Anlass zur Freude: das Tandem aus Spielmuseum und Pestalozzischule Soltau wurde beim bundesweiten Wettbewerb schule@museum für das Land Niedersachsen als Modellprojekt ausgewählt.  

Die Initiative schule@museum ist eine Gemeinschaftsaktion des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator. Sie unterstützt langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Museen und möchte dadurch zum besseren Kulturverständnis der Kinder und Jugendlichen beitragen, nachhaltig Interesse und Begeisterung wecken und den Grundstein für eine dauerhafte Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe legen.

Im Schuljahr 2010/11 startete das Soltauer Projekt „RollenSpiele - Geschichte(n) und Identität(en) auf der Spur“ mit 7 Schülerinnen und 10 Schülern aus den Klassen 7/8a und 8b. Wenn gerade kein Museumsbesuch anstand, kamen die Museumspädagogen jede Woche für je 90 Minuten in die beiden Klassen.

Einen Schwerpunkt des Projekts bildete die Auseinandersetzung mit historischem Spielzeug und dem damit verknüpften Themenbereich Kindheit in vergangenen Zeiten. Diabolos, Peitschenkreisel und Brettspiele wurden mit Freude und Elan ausprobiert und eröffneten so einen spielerischen, sinnlichen Zugang zu Kultur und Geschichte. Sich selbst in spielerischer Interaktion mit anderen zu erleben, förderte soziale und kommunikative Fähigkeiten, gab Denkanstöße zur Selbstreflexion und trug dazu bei, neue Perspektiven zu entwickeln. Neben Museumsbesuchen, Ausflügen, Textarbeit und gemeinsamem Kochen stand auch wiederholt Kreatives Gestalten auf dem Programm.

Das Endergebnis des Projekts, zwei große hölzerne Flipper, welche die Schülerinnen und Schüler gestaltet haben, wurde Anfang April 2011 der Öffentlichkeit präsentiert und kann nun in der Schule bespielt werden.